Friedhof 2018 - ?


Lexy Rats Itachi

25.12.2016 - 12.09.2018

Itachi wurde 1 Jahr, 8 Monate und 15 Tage alt und verstarb an einer Lungenerkrankung in Kombination mit Geschwüren in der Nähe der Kehle. Beides für sich hätte behandelt werden können, in Kombination aber leider nicht. Itachi wurde daher erlöst.

 

Itachi entstammt einer Familie mit sehr charakterstarken Tieren die durchaus seit generationen in der Rangortnung meines Rudels in den obersten Rängen zu finden waren. Itachi erinnerte mich immer an all ihre Verwanten, war sie schließlich ein Ter "dieses Schlages". Auch optisch entsprach sie den "Typischen" Merkmalen ihrer Ahnen. Jedes Tier ist einzigartig, keine Frage! Aber es hat mich immer sehr getröstet, dass Itachi all meinen geliebten Verstorbenen so glich. Die folgenden Generationen werden mit hoher warscheinlichkeit nicht mehr so sehr nach ihr und Ihren Ahnen kommen.

Es versteht sich von selbst, dass Itachi nun ein etwas verdutztes Rudel hinterlässt, denn sie war eine der Führungszicken. Ihre erkrankung und ihr Ableben überkahmen das Rudel so schnell, dass sie sich erst jetzt neu sortieren können. Ihr Tot ist einfach in jeglicher Hinsicht ein Verlust.


Lexy Rats Pinta
14.03.2015 - 07.09.2018
Pinta wurde 33 Jahre, 5 Monate und 19 Tage alt und verstarb an Altersschwäche.

Pinta war... Ja wie war sie denn? Da habe ich dieses Tier so lange kennenlernen dürfen und nun fehlen mir die Worte. Pinta war immer anders. Anders als die Anderen. Ich habe sie mit dem absoluten Mindestgewicht angesetzt damals und im Gegensatz zur normalen Wurfgröße um die 10 Welpen legte sie mir 18 Welpen ins Nest. Später erkrankte sie schwer, meine normalerweise Grund optimistische Tierärztin rechnete ihr nicht viele Chancen aus und bescheinigte ihr Schmerzen die Höllenqualen gleichen mussten. Ein solch schlechtes Gewissen ein Tier zur OP gegeben zu haben hatte ich selten. Nun wollte ich jedoch auch nicht aufgeben, wäre ihre Qual dann ja umsonst gewesen. Alles heilte und sie lebte gesund und munter weiter. Und weiter... und weiter.... bis heute. Ich züchte nun seit einem Jahrzehnt und durfte einige Generationen begleiten. Ich bin "zufrieden" wenn meine Nasen zweieinhalb Jahre alt werden. Das ist ein Jahr länger, als die Verwanten in freier Wildbahn schaffen. Und wieder war Pinta anders... Sie hat mit ihrem heutigen Ableben bewiesen, dass sogar dreieinhalb Jahre Lebenszeit möglich sind. Aber all das, ist gar nicht das, worauf es in einem Nachruf ankommt. Die Worte, die mir fehlen sind die Worte, die Pinta beschreiben können. Ihre Lebensgeschichte in allen Ehren, aber ich würde der Welt gerne von der stets aufgeschlossenen, freundlichen und aufgeweckten Pinta berichten. Von dem Näschen, das mir trotz großer Schmerzen die Hand geleckt hat anstatt hinein zu beissen. Von dem Tier, das im Auslauf alle Ausbruchsmöglichkeiten erkundet und aufgezeigt hat... Naja, ich habe sie halt erwischt *grins*
Pinta war halt anders. Jede Nase ist was Besonderes. Aber Pinta war eben Pinta.


KS Rodents Serene

19.12.2015 - 25.08.2018

Rerene wurde 2 Jahre, 8 Monate und 5 Tage alt und verstarb an Altersschwäche.

 

Serene wahr lieb aber sehr schüchtern. Am Menschen hatte sie leider kaum Interesse. Im Rudel hatte sie jedoch einen sehr guten Anschluss gefunden und konnte im verhältnismäßig großen Rudel recht gut leben denke ich. Sie hat als sie jünger wahr viel gespielt und später viel gekuschelt. Anscheinend hat ihr das Leben ohne eine Bindung zum Menschen auch gefallen - zumindest hoffe ich das...


Kleintierzaubers Jilted

13.01.2016 - 18.08.2018

Jilted wurde 2 Jahre, 7 Monate und 5 Tage alt und verstarb aufgrund eines Ahtemweginfektes.

 

Jilted kahm aus reinem Zufall zu mir. Jemand der sie sererviert hatte, holte sie nicht ab und eine Züchterkollegin bot sie mir daher kurzfristig an. Zunächst dachte ich "Was soll ich (rein genetisch) bloß mit dem Tier anfangen und wollte gerade ablehnen, als mir doch noch eine Verwendung in den Sinn kam. Kurzes schnüffeln und nachdem kein Protest signalisiert wurde, ist Jilted in meine Hände übergeben worden.

Am Anfang zeigte Jilted sich sehr schüchtern. Aber nach und nach fasste sie Vertrauen und nach ihrem ersten Wurf war sie regelrecht anhänglich. Sie bereitete mir viel viel viel (ergänze weitere "viel`s") Freude und ich habe keinen Tag bereut. Jilted - die sitzen gelassene - wird mir sehr fehlen. Nun hat sie mich sitzen lassen... Wie ironisch...

 


Nachruf für Lexy Rats Hidari
 
04.03.2016 - 13.08.2018
Hidari wurde 2 Jahre, 5 Monate und 9 Tage alt.
 
Hidari war ein "armes Mäusschen". Als Jungtier machte sie eine Bestandsbehandlung mit und wurde zu allem Überfluss auch noch zusätzlich krank. Mehrmals täglich musste ich ihr Medikamente geben. Sie wurde Handscheu - wer kann es ihr verübeln?! Die Krankheit wurde chronisch und scheu war sie nun ja auch. Den selbst produzierten Schlamassel wollte ich niemand Anderes ausbaden lassen. Hidari wurde ein Liebhabertier.
Nach einiger Zeit kam sie auch wider freiwillig zum Tor und viele Monate später durfte ich sie auch wider händeln. Das große Vertrauen in ihren Mensch kehrte jedoch nie wider zurück.

Nachruf für Rattifiques Kaito
 
06.10.2015 - 01.06.2018
Kaito wurde 2 Jahre, 7 Monate und 23 Tage alt und wurde aufgrund einer Ahtemwegsinfektion erlöst.
 
Kaito war ein sehr vorwitziges Jungtier. Im Laufe des Heranwachsens wurde er jedoch ausgeglichener und ruhiger. Im Rudel wollte er trotz seiner körperlichen Fülle nichts zu sagen haben. Aber die Bezeichnung "Puffertier" passte dann eben auch in doppelter Hinsicht *schmunzel*.
Im höheren Alter wurde er leider blind. Wirklich gestört hat ihn das aber irgendwie nicht. Nun, zum Schluss, ging alles schneller als gedacht. Klar, Kaito war mittlerweile ein Senior. Aber dass er mir so entrissen wird, hatte ich nicht erwartet. Der Name stammt von einem Magier... Kaito hat sich heute von der Bühne gezaubert... Aber auch wenn seine Vorstellung grandios wahr, fällt mir das Aplaudieren schwer.

Nachruf für Lexy Rats Meerkat
 
23.02.2016 - 05.05.2018
Meerkat wurde 2 Jahre, 2 Monate und 11 Tage alt und wurde aufgrund eines chronischen Nervenleidens und der damit einhergehenden körperlichen Schwächung erlöst.
 
Meerkat war ein starkes, stures, burschikoses und herrisches Moppeltier. Sie war meine liebste Gegenspielerin im Bezug auf die Herrschaft im Rattenzimmer. Oft waren wir uns uneinig, oft klärten wir unsere differenzierten Meinungen in körperlichen unblutigen Auseinandersetzungen. Es war meinerseits eine große Liebe, ihrerseits aber scheinbar auch denn am Ende waren wir wider Freunde. Ich liebte ihre Sturheit, ihren Kampfgeist und ihren Umgang mit ihrem Rudel. Ihre Erkrankung zwang sie leider früh aus dem Rudelleben. Ihr Fehlen brachte die Mädels in Unruhe. Mir blutete bereits da das Herz. Der Verlauf war klar. Letzte Woche starb ihr mit-Senior. Sie konnte längst nicht mehr klettern... Alleine in einer ebenen Kiste wollte ich sie nicht weiter vor sich hin wegitieren lassen. Der letzte Gang war schwer. Richtig aber schwer.

Lexy Rats Genta

 

17.10.2015 - 04.04.2018

Genta wurde 2 Jahre, 5 Monate und 15 Tage alt. (Altersschwäche)

 

Genta war lange Chef. Ein lieber Chef. Ein ausgeglichener Chef. Bis zum Schluss behandelte sein Rudel ihn respektvoll. Er wird ein riesen Loch in dem derzeit eh recht kleinen Bockrudel hinterlassen.

Zu mir war er immer schmusig. Oft stand er als erstes vor mir um sich ein Leckerchen zu holen. Die letzten beiden Tage kam er nicht mehr zu mir. Er war bereits fort. Ich habe ihn gesucht, bis mir einviel, dass er sich davon geschlichen hat.

 


 

Lexy Rats Alphonse Elric

 

22.07.2015 – 20.03.2018

 

Al verstarb im Alter von 2Jahren, 7 Monaten und 26 Tagen. Er wurde aufgrund von Hinterhandlähmung und zunehmender Altersbedingter Leiden erlöst.

 

 

Alphonse war ein immerzu freundlicher und ausgeglichener Ratterich. Er hatte nie Ärger im Rudel und war auch mir gegenüber immer lieb - wenn auch manchmal skeptisch. Er hatte ein gutes "Da stimmt was nicht" Gefühl.

Ob er heute wohl auch dieses Gefühl hatte als ich ihn zu seinem letzten Gang begleitete? Er mümmelte beim Tierarzt noch zufrieden auf einem Keks herum, den ich ihm mittlerweile festhalten musste. Zu Hause ernährte er sich nahezu nur noch von Brei. Da war der Keks sicher eine willkommene Abwechslung. Das tückische bei der Hinterhandlähmung ist, dass die Tiere noch völlig bei Verstand sind. Daher fühlt es sich für mich immer furchtbar an. Der Körper lässt meine Kleinen einfach im Stich... Und wir müssen uns bei völlig klarem Verstand verabschieden.

 


 

Lexy Rats Ayumi

 

17.10.2015 – 27.02.2018

 

Ayumi wurde 2 Jahre, 4 Monate und 11 Tage alt und verstarb an einem Atemwegsinfekt (ggf. Herz?)

 

Mein Engelchen ist gegangen. Ayumi war immer lieb, warm, so schmusig und so freundlich. Ein Engelchen eben. Heute scheint die Sonne, dennoch ist es draußen kalt. Wie passend! Der Tag ist eben nur halb so schön wie er aussieht! Denn heute hat mich eines meiner liebsten Tiere verlassen. Ich wünschte, ich könnte Seelen sehen. Ich hätte mich gerne vergewissert, dass die kleine Ayumi ihren Weg nach oben findet. Wenn es Engel gibt und wenn sie dort oben im Himmel leben, dann gehört Ayumi dort hin, zu ihnen! Zumindest, wenn sie nicht mehr zu uns Irdischen gehört…

 


 

Lexy Rats Sweety

 

22.07.2015 – 27.02.2018

 

Sweety wurde 2 Jahre, 7 Monate und 5 Tage alt und verstarb aufgrund ihres hohen Alters an Altersschwäche.

 

Sweety kam mit ihrer Schwester aus einer Vermittlung zurück. Eine sehr lange Zeit lang lebte sie mit uns im Wohnzimmer. Dort hatte sie viel zu sehen und zu hören. Abends umsorgte mein Freund die Damen liebevoll. Darling – die Schwester – ist schon vor einiger 'Zeit vor gegangen. Mein Freund sagt, dass sie nun im Käsehimmel wohnt. Heute mussten wir uns auch von Sweety verabschieden. Er wünschte ihr einen guten Weg in den Käsehimmel und gab ihrem schwachen Körper einen letzten Kuss.

 


 

Lexy Rats Tuhakana

 

04.03.2016 – 26.02.2016

 

Tuk wurde 1Jahr, 11 Monate und 22 Tage alt und wurde aufgrund Atemwegsinfekt in Kombination mit Motorischen Störungen und Apathie erlöst.

 

Tuk war sanft. So sanft, wie er groß war. Und er war groß. Ein Plüschiger Brocken. Mit seinem orangen Fell viel er im Rudel immer auf, wie ein Farbklecks auf einem leeren Blatt Papier. Der Abschied kam zu früh. Für mich zumindest. Hatte ich nicht erst vor kurzem seinen Vater zum Letzten Gang begleitet? Zu früh! Und dennoch muss ich aufrichtig und endgültig von ihm verabschieden. All meinen Protesten zum trotz...

 

 

 


Lexy Rats Orenji

 

14.03.2015 - 09.01.2018
Orenji wurde 2 Jahre, 9 Monate und 21 Tage alt und wurde aufgrund von Zahnproblemen und weiterer Beschwerden erlöst.

 

Orenji gehörte lange zu "meinen Alten". Er wurde von mir allabendlich gepflegt und nun suche ich ihn abends vergebens. In den letzten Monaten hatte er auch im Rudel eine art "Krankenpfleger" bekommen. Einer meiner Jungspunde wich ihm von Beginn an kaum von der Seite und oft beobachtete ich, wie Orenji geputzt wurde. Fortan brauchte ich beispielsweise die Ohren von Orenji nicht mer reinigen - das übernahm sein Privatpfleger. In vielen Jahren Haltung beobachtete ich ein solches Verhalten erstmalig. Nun, einige Tage nach Orenjis Ableben fällt jedoch auch auf, wo er überall fehlt. Sein "Krankenpfleger" wirkt ein wenig verwirrt. Beim Füttern schaut das Rudel irritiert, warum es keine Sonderportion mer gibt bei der man sich flink etwas mopsen kann und auch ein weiterer Senior wirkt etwas einsam. Und mir fehl er auch... Ich muss nicht mer nach ihm sehen und suche ihn doch jeden Abend aufs neue. Ich erwische mich dabei, ihm seine Portion extra zubereiten zu wollen bis mir einfällt, dass dies nicht mer nötig ist. Für ihn war der letzte Gang mit Sicherheit der richtige. Und dennoch schmerzen gerade die Abschiede von Tieren, mit denen man so viel "zu tun" hatte besonders. Sein Lebenswille und seine Lebensfreude werden mir noch lange im Gedächnis bleiben. Wir durften lange "miteinander zutun" haben und ich bin dankbar für die lange gemeinsame Zeit.